MeinungMigrationIn Ceuta bekommt Europa eine Ahnung, was ihm bevorstehen könnte

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Kommentar von Patrick Illinger

Lesezeit: 2 Min.

Ceuta am Freitag: Diese Menschen glauben, ihr Ziel erreicht zu haben.
Ceuta am Freitag: Diese Menschen glauben, ihr Ziel erreicht zu haben.
Hicham Rachidi/Imago

Zehntausende überqueren zu Land und zu Wasser die Grenzen der spanischen Exklave in Marokko. Es genügt ihnen nicht mehr, sich ein besseres Leben zu erträumen. Sie wollen es sich erkämpfen.

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Nun also ist die Krise da. Unaufhaltsam strömen seit anderthalb Tagen Zehntausende Menschen aus Marokko auf spanisches Hoheitsgebiet. Die Bilder der Migranten, die den Grenzzaun zur Exklave Ceuta überwinden, sind ein schockierendes Symbol für das, was zu erwarten war und was Europa in den kommenden Jahren weiterhin zu erwarten hat: dass viele Menschen aus Afrika ein vermeintlich besseres Leben nicht mehr nur erträumen, sondern sich auch erkämpfen.

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