MeinungGrundsicherungNun muss der Staat den Bedürftigen aber auch wirklich helfen

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Kommentar von Roland Preuß

Lesezeit: 2 Min.

Jobcenter  in Oldenburg: Die meisten Hilfebezieher sind froh, wenn sie nicht mehr durch diese Tür müssen (Archivfoto).
Jobcenter  in Oldenburg: Die meisten Hilfebezieher sind froh, wenn sie nicht mehr durch diese Tür müssen (Archivfoto). Hauke-Christian Dittrich/dpa

Das Bürgergeld war nicht so schlecht, wie es geredet wurde. Die neue Regelung ist noch nicht so gut, wie sie sein sollte.

Der Sozialstaat sollte mehr Förderer sein als Kontrolleur, er sollte den Hilfebeziehern mit mehr Respekt begegnen – das war die Idee des Bürgergelds. Die Jobcenter sollten die Langzeitarbeitslosen mit Boni in Arbeit bringen statt mit Sanktionen, ihnen einen Vertrauensvorschuss geben. Nun, nach der Entscheidung des Bundestags zur Abschaffung, ist das Bürgergeld bald Geschichte. Nach nur gut drei Jahren. Selten ist eine zentrale Sozialleistung so schnell wieder wegreformiert worden. Das Bürgergeld hatte Mängel. Doch gescheitert, wie nun viele behaupten, ist es nicht. Schon gar nicht die Idee dahinter.

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SZ PlusVon Bastian Brinkmann und Roland Preuß

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