Sondierung:Abschied von Jamaika

Lesezeit: 2 min

Ampel, Jamaika, Kenia - mögliche Koalitionen nach der Wahl

Worum geht es bei den Farben der Regierungsbildung - Inhalte oder Vertrauen?

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Die Union ist nicht einmal zum ordentlichen Umgang mit sich selbst geschweige denn mit ihrem Kanzlerkandidaten in der Lage. In diesem Zustand ist sie weder anderen Parteien noch dem Land als Koalitionär zuzumuten. Das müsste die FDP nun erkannt haben.

Kommentar von Daniel Brössler

Nicht alles, was aus vertraulichen Gesprächen durchgestochen wird, ist auch ein Geheimnis. Aus den Sondierungsgesprächen der FDP mit der Union ist zum Beispiel nicht wirklich viel ausgeplaudert worden, was nicht ohnehin schon bekannt gewesen wäre. Weder die Beteuerung von FDP-Chef Christian Lindner, noch immer eine Jamaika-Koalition zu wollen, noch der Appell, die Union müsse die Grünen "rüberziehen", kann überraschen. In der Sache ist der Vertrauensbruch banal. Worauf es ankommt, ist der Vertrauensbruch an sich.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Der Krieg und die Friedensbewegung
Lob des Pazifismus
Magersucht
Essstörungen
Ausgehungert
Autorenfoto James Suzman
Anthropologie
"Je weniger Arbeit, desto besser"
Oktoberfest 2022: Opening Day
Beobachtungen zum Oktoberfest
Die Wiesn ist in diesem Jahr irgendwie anders
Tahdig
Essen und Trinken
Warum Reis das beste Lebensmittel der Welt ist
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB