MeinungGünther FelßnerDer Protest gegen Söders Wunschminister war verwerflich

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Kommentar von Katja Auer

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Dienstagnachmittag in München: Günther Felßner erklärt, beim Bauernverband bleiben und nicht mehr Minister werden zu wollen.
Dienstagnachmittag in München: Günther Felßner erklärt, beim Bauernverband bleiben und nicht mehr Minister werden zu wollen. Sven Hoppe/Sven Hoppe/dpa

Es war nie eine gute Idee des CSU-Chefs, den Präsidenten des Bayerischen Bauernverbands in Berlin zum Agrarminister machen zu wollen. Doch der Hass und die Hetze, denen der Kandidat und seine Familie ausgesetzt waren,  sind eine Bedrohung für die gesamte Demokratie.

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Vorneweg: Es gibt sehr viele einleuchtende Gründe, um den bayerischen Bauernpräsidenten für eine Fehlbesetzung im Amt des Bundesagrarministers zu halten. Aber: Es gibt gar keine Rechtfertigung dafür, diesen Protest überfallartig mit Rauchbomben auf dessen Grund und Boden auszudrücken.

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Überraschender Rückzug
:Söders Wunschkandidat Felßner will doch nicht Agrarminister werden

Bayerns Bauernpräsident Günther Felßner steht nicht für ein Ministeramt in nächsten Bundeskabinett zur Verfügung. Nach einer Protestaktion von Aktivisten auf seinem Hof kündigt er seinen Rückzug an. Seine Frau habe Angst um Leib und Leben gehabt. CSU-Chef Söder drückt sein Bedauern aus.

Von Johann Osel und Olaf Przybilla

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