Eine klassische Familienszene der Gegenwart: Tochter oder Sohn sollen Hausaufgaben machen und sich für eine anstehende Schulaufgabe vorbereiten. Endlich fruchtet das elterliche Genörgel, und der Jugendliche geht in sein Zimmer. Mutter oder Vater rufen hinterher: „Aber das Handy bleibt draußen!“ Kind: „Jaahaaa!" mit genervt gedehntem A. Kurze Zeit später, die misstrauischen Eltern wagen eine Kontrolle: Das Kind scrollt auf dem Smartphone durch Insta-Tiktok-Snapchat oder ein anderes Zeitvernichtungssystem, das den verharmlosenden Begriff „soziale Medien“ trägt. Und die Schule? Ja, mei.
MeinungSoziale MedienWer seine Kinder von Instagram erlösen will, sollte selber mal die Finger davon lassen

Kommentar von Sebastian Herrmann
Lesezeit: 1 Min.

Weg damit! Ach, wenn's so einfach wäre.
Alicia Windzio/dpaJe früher Jugendliche eigene Social-Media-Accounts haben, desto schlechter ihre Leistungen in der Schule. Was tun? Vielleicht müssten Eltern ihr eigenes Verhalten überdenken – oder brauchen sich nicht zu wundern.
