MeinungParlamentswahlSlowenien stehen Jahre der Instabilität bevor

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Kommentar von Tobias Zick

Lesezeit: 1 Min.

Den versprochenen Neuanfang hat Sloweniens Ministerpräsident Robert Golob nicht hinbekommen.
Den versprochenen Neuanfang hat Sloweniens Ministerpräsident Robert Golob nicht hinbekommen. Denes Erdos/AP

Ja, es gab da eine Schmutzkampagne. Den Verlust ihrer Mehrheit aber hat sich die Mitte-links-Regierung von Ministerpräsident Robert Golob vor allem selbst zuzuschreiben.

Der Rechtsruck in Slowenien ist nicht ausgeblieben, er ist aber auch nicht so deutlich ausgefallen, wie ihn Analysten vorhergesagt hatten. Seine Kraft hat gerade gereicht, um das Land in einen quälenden Hängezustand zwischen links und rechts zu versetzen. Als sicher darf nach der Parlamentswahl vom Sonntag vor allem eines gelten: Dem Land, das sich in den vergangenen vier Jahren als einigermaßen verlässliche proeuropäische Bastion in einer schwierigen Nachbarschaft erwiesen hat, stehen Jahre der Instabilität bevor.

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