Slowakei:Korruption bekämpfen? Geht's noch?

Slowakei: Populisten halten nicht selten, was sie versprechen, zum Beispiel den Kampf gegen Korruption einzustellen: Robert Fico, Ministerpräsident der Slowakei.

Populisten halten nicht selten, was sie versprechen, zum Beispiel den Kampf gegen Korruption einzustellen: Robert Fico, Ministerpräsident der Slowakei.

(Foto: IMAGO/Katerina Sulova/IMAGO/CTK Photo)

Skrupellos beginnt Premier Fico das Land umzugestalten - zu seinem persönlichen Vorteil.

Kommentar von Viktoria Großmann

Korruptionsbekämpfung ist etwas, das Robert Fico sehr stört. Er ist schließlich schon selbst ins Visier von Ermittlungsbehörden geraten, wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung. Und nun wird noch immer gegen Parteifreunde, Vertraute, Bekannte Ficos ermittelt. Aber Fico kann das jetzt beenden, denn er ist seit Oktober wieder Premierminister der Slowakei. Noch vor Weihnachten will er seinen gerade gefassten Kabinettsbeschluss zur Abschaffung der Spezialstaatsanwaltschaft, die für Korruptionsermittlungen zuständig ist, im Parlament bestätigen lassen.

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