Vergewaltigungen:Die UN verhalten sich beschämend

Vergewaltigungen: Der Tag des Schreckens: eine Puppe in einem zerstörten Haus des Kibbuz Be'eri, einem der von den Massakern der Hamas am 7. Oktober 2023 am schwersten getroffenen Orte Israels.

Der Tag des Schreckens: eine Puppe in einem zerstörten Haus des Kibbuz Be'eri, einem der von den Massakern der Hamas am 7. Oktober 2023 am schwersten getroffenen Orte Israels.

(Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Beim Terrorüberfall der Hamas auf Israel kam es zu entsetzlicher sexualisierter Gewalt - aber die Vereinten Nationen brauchten 50 Tage, um diese Schrecken halbwegs zu verurteilen. Durch dieses Versagen schadet die Weltorganisation sich und ihrer Arbeit.

Kommentar von Alexandra Föderl-Schmid

Warum dauerte es so lange, bis zumindest Aufklärung gefordert wurde? Wieso ist der geballte Aufschrei von Frauenorganisationen rund um den Globus bisher ausgeblieben? Tatsächlich war schon durch die von Hamas-Terroristen selbst ins Netz gestellten Aufnahmen klar, dass israelische Frauen beim Terrorüberfall am 7. Oktober massiver sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren. Blutgetränkte Kleidung im Genitalbereich oder halb nackte Opfer waren zu sehen - den Rest konnte sich jeder denken. Es gab auch sehr früh Berichte über Vergewaltigungen und verstümmelte weibliche Leichen.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusKrieg in Nahost
:"Es scheint, dass ihre Mission war, möglichst viele zu vergewaltigen"

Immer mehr Zeugenaussagen dokumentieren brutale sexualisierte Gewalttaten der Hamas-Terroristen gegen Frauen und Mädchen am 7. Oktober. Es wächst auch die Sorge um jene 15 weiblichen Geiseln und die zwei Kinder, die sich noch im Gazastreifen befinden.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: