MeinungSerbienDie Sprache des Geldes versteht Präsident Vučić zweifellos

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Kommentar von Tobias Zick

Lesezeit: 1 Min.

Mal will er in die EU, mal lieber näher an Moskau oder Peking rücken: Serbiens Präsident Aleksandar Vučić.
Mal will er in die EU, mal lieber näher an Moskau oder Peking rücken: Serbiens Präsident Aleksandar Vučić. Djordje Kojadinovic/REUTERS

Die EU-Kommission droht Belgrad damit, Fördergelder einzufrieren, weil das Land Rückschritte bei der Rechtsstaatlichkeit macht. Das ist ein löblich klares Signal aus Brüssel.

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In der Frage, ob die serbische Führung ihr Land ernsthaft in die Europäische Union steuern möchte oder die Zukunft doch eher in Allianzen mit Moskau und Peking sieht, gibt es allerlei Interpretationsspielraum. Das Deuten der Signale aus Belgrad und deren Abgleich mit der Wirklichkeit kann eine eigene Faszination entfalten, fast wie bei Horoskopen.

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