MeinungSerbienWer als nächstes unter Aleksandar Vučić regiert, ist egal. Dafür sorgen auch Berlin und Brüssel

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Kommentar von Florian Hassel

Lesezeit: 1 Min.

Mit ihrem schweigenden Protest blockieren Menschen den Verkehr in Belgrad.
Mit ihrem schweigenden Protest blockieren Menschen den Verkehr in Belgrad. Darko Vojinovic/dpa

Erneut erlebt Serbien Massenproteste. Doch der Präsident hat die Macht im Land fest im Griff. Durch seine korrupten Methoden – und weil er aus wirtschaftspolitischen Gründen unter europäischem Schutz steht.

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Goran Ješić, Vorsitzender der Oppositionsbewegung Solidarität, brachte es auf den Punkt, als er nach der Bedeutung des Rücktritts der serbischen Regierung gefragt wurde: „Keine.“ In Serbien dominierte Aleksandar Vučić seine rechtspopulistische Partei SNS und Serbien schon, als er nominell nur Vizepremier war, er tat es dann als Ministerpräsident, und er tut es, seitdem er 2017 das zuvor weitgehend zeremonielle Amt des Präsidenten übernahm. Wer nun regieren wird, ist drittrangig.

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