MeinungSchweiz:Schweizer Lebenslügen

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Kommentar von Isabel Pfaff

Lesezeit: 2 Min.

Neutral will die Schweiz sein - und nimmt sich die Freiheit, das eher flexibel zu interpretieren: Bundespräsident Ignazio Cassis mit seiner slowakischen Kollegin Zuzana Čaputová.
Neutral will die Schweiz sein - und nimmt sich die Freiheit, das eher flexibel zu interpretieren: Bundespräsident Ignazio Cassis mit seiner slowakischen Kollegin Zuzana Čaputová. (Foto: Anthony Anex/Picture Alliance/Keystone)

Das Land hat Mühe, der Welt zu erklären, wo es steht. In einer Gegenwart wie dieser sind eben die viel beschworene "Neutralität" und "Souveränität" überholt. Nur eine will es noch nicht wahrhaben.

Die Schweizer Neutralität ist jetzt kooperativ, hat Ignazio Cassis gerade auf dem Weltwirtschaftsforum verkündet. Der Schweizer Bundespräsident fühlte sich offenkundig bemüßigt, der Welt zu erklären, wo sein Land gerade steht. Noch neutral? Teil der westlichen Allianz? Oder irgendwo dazwischen? Die Verwirrung im Ausland ist groß, seit die Schweiz die EU-Sanktionen gegen Russland - unter Berufung auf ihre Neutralität - erst nicht übernommen hat, dann aber doch. Neutralität bedeute nicht Gleichgültigkeit, hieß es plötzlich.

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