MeinungEU-VerträgeVorsicht, das letzte Wort haben die Schweizer selbst

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Kommentar von Nicolas Freund

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Die Verträge sind gemacht: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Bundespräsident Guy Parmelin.
Die Verträge sind gemacht: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Bundespräsident Guy Parmelin. Nicolas Tucat/AFP

Die Schweiz und die Europäische Union sind sich einig über ihr neues Verhältnis. Doch was heißt das schon, die entscheidende Stimme fehlt noch.

Mit der Unterzeichnung der bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der Europäischen Union ist noch nichts entschieden. Diese sollen etwa die Zusammenarbeit auf dem Strommarkt, im Gesundheitswesen und bei der Lebensmittelsicherheit sowie den Zugang der Schweiz zum EU-Binnenmarkt regeln. Beide Seiten haben längst ihren Willen bekundet, dass diese sogenannten Bilateralen III zustande kommen. Auch die noch ausstehende Zustimmung durch die jeweiligen Parlamente ist sehr wahrscheinlich nur eine Formalie. Wirklich entscheiden über das neue Vertragspaket werden die Schweizer selbst in einer Volksabstimmung im kommenden Jahr oder sogar erst 2028. Und es ist gut möglich, dass sie die Verträge ablehnen.

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SZ PlusVon Jan Diesteldorf und Nicolas Freund

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