Seit Monaten trommeln Schülerinnen und Schüler für Hilfe. Mit einer Kampagne unter dem Motto „Uns gehts gut?“ will die Bundesschülerkonferenz darauf aufmerksam machen: Nein, immer mehr Kindern und Jugendlichen geht es eben nicht gut. Viele fühlen sich einsam, sie leiden unter Leistungsdruck, wenn nicht gar unter einer Angststörung oder Depression. Das belegen jetzt auch die Ergebnisse des Deutschen Schulbarometers, einer repräsentativen Umfrage der Robert-Bosch-Stiftung: Erstmals seit der Corona-Pandemie ist die Belastung von Kindern und Jugendlichen wieder gestiegen. Jeder beziehungsweise jede Vierte zeigt psychische Auffälligkeiten; vor zwei Jahren war es jeder Fünfte.
MeinungPsychische BelastungDeutschland schätzt seine Jugend gering

Kommentar von Lilith Volkert
Lesezeit: 1 Min.

Vielen Schülerinnen und Schüler geht es nicht gut, wie neue Zahlen zeigen. Daran ließe sich leicht etwas ändern, wenn die Politik die Sorgen der Jungen nur ernst genug nähme.

Deutsches Schulbarometer:Psychische Belastung von Schülern erstmals seit Corona gestiegen
Kindern und Jugendlichen geht es wieder schlechter, jeder Vierte fühlt sich laut einer repräsentativen Befragung belastet. Schulen könnten dem entgegenwirken, nutzen ihre Möglichkeiten aber zu wenig.
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