MeinungMeyer-WerftScholz macht es wie Schröder bei Holzmann. Und befördert damit das Anspruchsdenken der Unternehmen

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Kommentar von Ulrich Schäfer

Lesezeit: 2 Min.

Kanzler mit Helm: Olaf Scholz beim Besuch der Meyer-Werft in Papenburg.
Kanzler mit Helm: Olaf Scholz beim Besuch der Meyer-Werft in Papenburg. Carmen Jaspersen/REUTERS

Der Kanzler will die Meyer-Werft retten. Aber weiter so wie bisher? Das könnte für die Firma im Emsland verhängnisvoll werden.

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Als Gerhard Schröder vor 25 Jahren verkündete, dass die Banken und der Bund den Baukonzern Philipp Holzmann gerettet hätten, tat er das im Stile eines Arbeiterführers: „Liebe Freunde, wir haben es geschafft!“, rief er in Frankfurt Tausenden von Beschäftigten entgegen. „Gerhard, Gerhard“, schallte es zurück, und: „Ein Tag, so wunderschön wie heute!“

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