MeinungBundesregierungDas Erbe des Vizekanzlers Scholz war zu groß für den Kanzler Scholz

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Kommentar von Wolfgang Krach

Lesezeit: 3 Min.

Und nun? Olaf Scholz am Donnerstag bei der Entlassung der FDP-Mitglieder seines Kabinetts.
Und nun? Olaf Scholz am Donnerstag bei der Entlassung der FDP-Mitglieder seines Kabinetts. (Foto: Friedrich Bungert)

In der schwierigsten und angespanntesten Situation seit der Kubakrise steht Deutschland ohne stabile Regierung da. Doch nach Neuwahlen wird ein Kanzler Merz vor demselben Problem stehen wie sein Vorgänger.

Einen Tag wie diesen hat es in der Bundesrepublik noch nicht gegeben. Binnen zwölf Stunden sind die beiden tragenden Pfeiler der deutschen Politik zusammengebrochen – im Inneren die Bundesregierung, im Äußeren das Vertrauen darauf, dass die USA für immer der Partner sein werden, auf den Deutschland sich verlassen kann, der ein Schild ist gegen jede militärische Bedrohung. Nur unter dem Schutz der Vereinigten Staaten in der Nato konnte sich das Wirtschaftswunder nach dem Zweiten Weltkrieg entfalten, konnte die Wiedervereinigung gelingen und die Bundesrepublik sich zur größten Exportnation der Welt entwickeln – Wohlstand und soziale Sicherheit inklusive.

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