MeinungHandelAuf Scholz können die Autobauer zählen. Und China auch

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Kommentar von Alexander Mühlauer

Lesezeit: 2 Min.

Da kommen sie: Montage von Elektroautos in Jinhua, China.
Da kommen sie: Montage von Elektroautos in Jinhua, China. IMAGO/VCG

Der Kanzler kann sich mit seinem Nein zu Zöllen in der EU zwar nicht durchsetzen. Aber sein Signal hat er gesetzt – und sich vor eine Aufgabe gestellt.

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Mit diesem Machtwort hat Olaf Scholz demonstriert, dass er Autokanzler ist: Zur Freude von Volkswagen, BMW und Mercedes setzte er in der Ampelregierung durch, dass Deutschland in Brüssel gegen europäische Importzölle auf Elektroautos aus China stimmte. Dass Scholz damit seinen grünen Koalitionspartner erneut vor den Kopf stieß, scheint ihn nicht sonderlich zu stören; und immerhin kann die FDP feiern. Wie es aussieht, ging es dem Kanzler vor allem darum, sich mit der krisengeplagten deutschen Autoindustrie zu solidarisieren – sowie China zu zeigen, auf wen es in der EU zählen kann: nämlich ihn.

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