Jetzt fährt sie also davon. Und hinterlässt in ihrem Kielwasser viele offene Fragen: Die chinesische Yi Peng 3, die dringend verdächtigt wird, im November zwei Ostseekabel durchtrennt zu haben, hat am Sonntagmorgen ihren Anker gelichtet und ist aufgebrochen in Richtung Ärmelkanal. Drei Tage zuvor hatten deutsche, schwedische, dänische und finnische Ermittler zusammen mit einer chinesischen Delegation das Schiff betreten dürfen, ohne das Schiff freilich selbständig durchsuchen zu dürfen. Der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann, bedankte sich ausdrücklich „für diese beispielhafte Zusammenarbeit, insbesondere bei den chinesischen Partnern, ohne die das nicht möglich gewesen wäre“.
MeinungOstseeUnd zum Abschluss muss Europa den Chinesen auch noch Danke sagen

Kommentar von Alex Rühle
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Der Frachter „Yi Peng 3“, der vor fünf Wochen vermutlich zwei Unterwasserkabel durchtrennt hat, darf sich wieder auf seinen Weg machen. Dem Hooliganismus auf See scheint das internationale Recht kaum gewachsen zu sein.
