Es war BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht wichtig, direkt nach dem Erfolg ihrer Partei in Sachsen-Anhalt darauf hinzuweisen, dass dieser Erfolg trotz „einer massiven Schmutz- und Lügenkampagne des politischen und medialen Mainstreams“ zustande gekommen sei. Damit meinte sie vermutlich unter anderem, dass ihre Forderung, sich an Russland so weit anzunähern, dass man wieder Öl und Gas in dem Land kauft, scharf kritisiert wird. Oder dass das BSW von anderen Parteien als potenzieller „Steigbügelhalter der AfD“ bezeichnet wurde. Ist das berechtigte Kritik oder Kampagne?
MeinungSachsen-AnhaltSahra Wagenknecht fehlt eine Haltung gegenüber der AfD

Kommentar von Christian Zaschke
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Auf einmal steht sie politisch wieder im Mittelpunkt: Sahra Wagenknecht, hier 2024 auf dem SZ Wirtschaftsgipfel.
Friedrich BungertDas BSW will einen Ministerpräsidenten Ulrich Siegmund nicht verhindern, aber auch nicht offen für ihn stimmen. Dabei braucht es eine grundsätzliche Entscheidung.
