MeinungAnschlägeAuch das deutsche Stromnetz muss kriegstauglich werden

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Kommentar von Björn Finke, Düsseldorf

Lesezeit: 1 Min.

Das Braunkohlekraftwerk Neurath musste am Dienstagabend vom Netz gehen.
Das Braunkohlekraftwerk Neurath musste am Dienstagabend vom Netz gehen.
Olaf Döring/Imago

Die Sabotageakte an mehreren Umspannwerken zeigen, wie verwundbar die Energieversorgung ist. Jetzt braucht es mehr als höhere Zäune und Videoüberwachung.

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Die Braunkohlekraftwerke von RWE bei Köln sind riesig, die Wolken aus den Kühltürmen von Weitem zu sehen. Tagein, tagaus produzieren sie Strom. Doch am Dienstagabend mussten zwei der Anlagen vom Netz – wegen mutmaßlicher Sabotage in einem zehn Kilometer entfernten Umspannwerk. Die Nacht über fielen Kapazitäten von 4,2 Gigawatt aus, genug, um zehn Millionen Haushalte zu versorgen. Bereits am Dienstagmorgen hatte es einen ähnlichen Anschlag in Brandenburg gegeben. Und schon im Januar hatten vermutlich linksextreme Täter Teilen von Berlin den Strom ausgeknipst, mit einem Anschlag auf Leitungen.

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