Russland-Krise:Nach Minsk lauert der Krieg

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Ein Land bereitet sich auf den Ernstfall vor: Aus Furcht vor einer russischen Invasion lassen sich derzeit Tausende ukrainische Zivilisten an der Waffe ausbilden. (Foto: Chris McGrath/Getty Images)

Der russische Präsident Putin begeht mit der Anerkennung der Donbass-Republiken einen gravierenden Bruch des Völkerrechts. Und teilt damit mit: Es gibt nichts mehr zu verhandeln.

Kommentar von Stefan Kornelius

Das Minsker Abkommen für die Befriedung im Osten der Ukraine hat schon lange nicht mehr seine Wirkung entfaltet. Jeder Schuss, jedes Artilleriefeuer dokumentierte, wie wenig sich die Separatisten an die Regeln halten wollten. In der ukrainischen Innenpolitik war über die Umsetzbarkeit der Autonomie-Vorstellungen ein bitterer Konflikt entbrannt. Und dennoch funktionierte "Minsk" wie eine Rettungsweste für alle Mächte, die sich in tosender See an eine Hoffnung klammern wollten.

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