Brennende russische Panzer auf den Schlachtfeldern: Seit einigen Wochen gehören sie wieder zu den grausam alltäglichen Bildern des Krieges in der Ukraine. Die zerstörten Fahrzeuge zeugen vom fast hilflosen Versuch Wladimir Putins, dieses Jahr doch noch eine blutige Kriegstrophäe präsentieren zu können, einen operativen Durchbruch an der Front zu schaffen. Nachdem die russischen Generäle monatelang nur kleine Trupps zu Fuß in den Angriff geschickt hatten, setzen sie deshalb jetzt wieder auf mechanisierte Verbände. Doch anders als noch 2024 erreichen die Panzer nicht einmal mehr die ukrainischen Stellungen, sondern sie werden von Drohnen vorher entdeckt und zerstört. Seit Beginn der Offensive im Mai hat Russland gerade einmal weitere 0,4 Prozent der Ukraine besetzen können. Wenn der russische Vormarsch in diesem Tempo weitergeht, würde es bis 2030 dauern, bis der russische Diktator eines seiner vorrangigen Kriegsziele erreicht hat: die von ihm offiziell annektierten Gebiete Cherson, Saporischschja, Donezk und Luhansk auch wirklich zu kontrollieren.
MeinungUkraine-Krieg:Diese Sanktionen treffen Putin wirklich

Kommentar von Sebastian Gierke
Lesezeit: 2 Min.

Erstmals verhängen die USA unter Donald Trump neue Strafmaßnahmen gegen Russland. Das ist schon mal ein Fortschritt. Doch eine wichtige Entscheidung der USA steht noch aus.
