MeinungRussland und TürkeiStarke, schwache Männer

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Kommentar von Raphael Geiger

Lesezeit: 1 Min.

Zwischen Macht und Ohnmacht: Putin (links) empfängt Erdoğan in Sotschi.
Zwischen Macht und Ohnmacht: Putin (links) empfängt Erdoğan in Sotschi.
SPUTNIK/via REUTERS

Der türkische Präsident präsentiert sich zu Besuch in Sotschi in seiner Lieblingsrolle als außenpolitischer Stratege. Dabei ist Erdoğan, wie Putin, vor allem ein Getriebener seiner eigenen Fehler von früher.

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Das Bild täuscht. Der Handschlag in Sotschi, Erdoğan bei Putin. Auf den ersten Blick zeigt das Bild zwei starke Männer, zwei Langzeitherrscher. Und zwei, in deren Händen das Schicksal von vielen Millionen Menschen liegt, nicht nur in ihren eigenen Ländern und der Ukraine, sondern wegen des Getreideabkommens auch in vielen Regionen des globalen Südens. In Afrika schaute man auf das Treffen genauso wie in Europa: Da begegneten sich zwei mächtige Männer, kein Zweifel.

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Diplomatie
:Putin und Erdoğan verhandeln über Getreideabkommen

Der türkische Präsident reist am Montag nach Sotschi. Auf seinem guten Draht zu seinem russischen Amtskollegen ruhen die Hoffnungen des globalen Südens - aber auch des Westens.

SZ PlusVon Raphael Geiger

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