MeinungWladimir PutinDerzeit sind seine Optionen schlecht. Also wird er wohl abwarten

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Kommentar von Silke Bigalke

Lesezeit: 2 Min.

Wladimir Putin, am Donnerstag bei einem Pressegespräch in St. Petersburg.
Wladimir Putin, am Donnerstag bei einem Pressegespräch in St. Petersburg. Dmitri Lovetsky/via REUTERS

In Russland werden jetzt Fragen zum Krieg gestellt, was sich bisher keiner traute. Der Druck auf den Präsidenten wächst. Aber der gibt sich weiter siegessicher. Und wird auf den Herbst hoffen. Und dann auf den Winter.

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In Russland hängt ein Gefühl in der Luft, dass nun endlich etwas passieren müsste mit diesem elenden Krieg. Wladimir Putin hat es selbst heraufbeschworen mit seinem Gerede von einem nahen Ende „dieser Sache“. Er ist gut darin, Dinge nur anzudeuten und dann zu beobachten, wie andere die Lücken füllen. Er gilt als jemand, der gerne abwartet und ungern entscheidet. Vor allem dann, wenn er wie jetzt nur schlechte Optionen hat.

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Hass ist eines der wenigen Dinge, die Ukrainer und Russen nach mehr als vier Jahren Krieg noch verbinden. Das ist fatal, denn:  Gewalt, die in einem solchen Ausmaß kultiviert wurde, wird nicht in den Schützengräben bleiben.

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