MeinungVor der SiegesparadeDie Russen lassen sich nicht mehr alles gefallen von Wladimir Putin

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Kommentar von Frank Nienhuysen

Lesezeit: 3 Min.

Stretchen für die Militärparade am 9. Mai: In Sankt Petersburg wärmen sich Soldaten der Ehrengarde für eine Probe zur Parade auf, die an den Sieg über Nazideutschland erinnert.
Stretchen für die Militärparade am 9. Mai: In Sankt Petersburg wärmen sich Soldaten der Ehrengarde für eine Probe zur Parade auf, die an den Sieg über Nazideutschland erinnert. Dmitri Lovetsky/AP/dpa

Furcht ist zu einem Dauerzustand geworden in Russland. Seit der Staat aber zunehmend das Internet blockiert und auf staatliche Plattformen lenken will, wächst der Unmut über das Regime.

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Es ist jetzt wieder ein wenig wie früher, als es Handys noch nicht gab und Kindern wie alten Menschen Adressen aufgeschrieben sowie Treffpunkte eingeschärft wurden, falls sie im Gewusel verloren gingen. Die Siegesparade am 9. Mai steht bevor, und deshalb wird in knapp der Hälfte aller russischen Regionen das mobile Internet abgeschaltet. Aus Sicherheitsgründen, heißt es, aus Sorge vor ukrainischen Drohnen. In Moskau und Sankt Petersburg gab es schon seit Dienstag erhebliche Verbindungsprobleme. Viele denken sich vermutlich: Wenn es doch nur für die Feiertage wäre.

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