MeinungRusslandWer Putins Erpresserlogik mitmacht und wer nicht

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Kommentar von Paul-Anton Krüger

Lesezeit: 1 Min.

Was Wladimir Putin sagt, ist das eine, was er denkt und plant, womöglich das andere: Aufnahme aus dem Kreml vom Dezember 2022.
Was Wladimir Putin sagt, ist das eine, was er denkt und plant, womöglich das andere: Aufnahme aus dem Kreml vom Dezember 2022. (Foto: Sergei Guneyev/AP)

Zum Drehbuch des Kreml gehören Drohungen, Mordanschläge und die Behauptung, die Nato treibe Russland in die Enge, sei also der eigentliche Aggressor. Einspruch ist nötig.

Es ist das bekannte Drehbuch des Kreml: Russland wird von der Nato bedroht, es reagiert nur darauf. Diese Lügengeschichte hat nun der Sprecher von Präsident Wladimir Putin wieder aufgetischt angesichts deutsch-amerikanischer Pläne zur Stationierung von US-Waffen hierzulande. Doch es ist Russland gewesen, das in einer mehr als zwei Jahrzehnte andauernden systematischen und zielgerichteten Aufrüstungskampagne versucht hat, sich mittels nuklearer Mittelstreckenwaffen in eine Position zu bringen, die es Putin erlauben soll, die Sicherheitsordnung in Europa mit Gewalt nach seinen Vorstellungen zu revidieren.

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