Waffen:Schöne, neue Rüstungswelt

Lesezeit: 3 min

Rüstungsindustrie: Protestplakate gegen Waffenexporte

Nicht jeder hält das Handeln mit Waffen für ein gutes Geschäftsmodell, wie der Protest gegen deutsche Rüstungsexporte immer wieder zeigt.

(Foto: Daniel Naupold/picture alliance / dpa)

Wladimir Putins Überfall auf die Ukraine verhilft einer Branche zu ganz neuem Ansehen und glänzenden Geschäften. Investieren, wenn es knallt, lautet die Devise - und das ist für einige ziemlich lukrativ.

Kommentar von Thomas Fromm

Das Missverständnis beginnt schon damit, dass Unternehmen, die Panzer, Lenkwaffen oder Korvetten bauen, sich nicht so gerne als "Rüstungskonzerne" präsentieren. Lieber sprechen sie von sich als Sicherheits- und Verteidigungsbranche. Das klingt in jedem Fall eleganter und weniger nach zerbombten Häusern, es ist aber leider nur die halbe Geschichte. Denn wo sich jemand verteidigt, gibt es auch einen Angreifer, und der fährt in der Regel nicht mit Lastenfahrrädern vor. Damit ein Krieg also überhaupt stattfinden kann, müssen alle ihre Waffen irgendwo bestellt haben.

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