MeinungGleichberechtigungEs gibt einen Auftrag, den Rita Süssmuth jenen erteilt, die um sie trauern

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Kolumne von Heribert Prantl

Lesezeit: 4 Min.

Ihren letzten politischen Kampf widmete Rita Süssmuth der Parität.
Ihren letzten politischen Kampf widmete Rita Süssmuth der Parität. Bernd von Jutrczenka/dpa

Noch immer sind Frauen in den deutschen Parlamenten unterrepräsentiert. Die CDU-Politikerin hat stets darum gekämpft, das zu ändern. Das bleibt ihr Vermächtnis.

Mehr als hundert Jahre nach der Einführung des Frauenwahlrechts sind Frauen in den deutschen Parlamenten immer noch sehr unterrepräsentiert. Der Anteil weiblicher Abgeordneter im Bundestag stagniert seit zwanzig Jahren bei einem Drittel. Dies zu ändern, war das Ziel des letzten politischen Kampfes von Rita Süssmuth. Sie warb also für Parität, sie warb für Gesetze, die dafür sorgen sollten, dass mehr Frauen in den Parlamenten vertreten sind. Sie forderte ein Recht, das für eines sorgen würde: „Der Deutsche Bundestag setzt sich nach der Wahl aus ebenso vielen Frauen wie Männern zusammen.“ So steht es im „Manifest für Parität in deutschen Parlamenten“, das Rita Süssmuth im Oktober 2024 im Großen Protokollsaal des Berliner Reichstagsgebäudes an die damalige Bundestagspräsidentin Bärbel Bas übergab. Dieses Gleichberechtigungsmanifest ist ihr politisches Testament.

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