MeinungUSADie Republikaner vergehen sich an der Demokratie

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Kommentar von Boris Herrmann

Wer kommt 2026 nach den Zwischenwahlen hier herein? Der US-Kongress in Washington.
Wer kommt 2026 nach den Zwischenwahlen hier herein? Der US-Kongress in Washington. Foto: Getty Images via AFP

Die Partei von Donald Trump möchte sich in mehreren Bundesstaaten die Wahlkreise so zurechtschneiden, dass sie nur noch gewinnen kann. Hier ein frommer Wunsch, was es nun bräuchte.

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Wahlen sollten von Wählern entschieden werden und nicht von Politikern, die Wahlkreise zu ihrem Vorteil manipulieren. Das klingt nach einer Selbstverständlichkeit, aber in den USA der Gegenwart ist es ein frommer Wunsch. Was in Texas begann, hat sich binnen weniger Tage zu einer gesamtamerikanischen Kampfzone ausgeweitet. Jetzt wollen auch andere republikanisch regierte Bundesstaaten nach texanischem Vorbild ihre Wahlkreisgrenzen neu ziehen – und zwar so, dass es bei den Midterm-Wahlen 2026 automatisch mehr Republikaner in den US-Kongress schaffen, ohne dass die Partei in der Wählergunst zulegen müsste. Sie vergeht sich an der Demokratie.

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Knapp 60 demokratische Abgeordnete des texanischen Parlaments haben ihren Bundesstaat kollektiv verlassen. Sie sehen darin eine letzte Chance, Donald Trumps Pläne für eine aus ihrer Sicht große Wahlmanipulation zu verhindern.

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