MeinungKoalitionskriseSchwarz-Rot darf nicht scheitern, und wegen der Renten schon gar nicht

Portrait undefined Joachim Käppner

Kommentar von Joachim Käppner

Lesezeit: 3 Min.

Werden sie am Freitag eine Mehrheit haben? Unionsfraktionschef Jens Spahn und Bundeskanzler Friedrich Merz am Dienstag in Berlin.
Werden sie am Freitag eine Mehrheit haben? Unionsfraktionschef Jens Spahn und Bundeskanzler Friedrich Merz am Dienstag in Berlin.
Michael Kappeler/dpa

In der Jungen Gruppe von CDU/CSU folgen viele einer Gesinnungsethik, die in diesem Fall nutzlos ist. Sollte die Regierung stürzen, stünden Ursache und Wirkung in keinerlei Verhältnis.

SZ bei Google bevorzugen

Wohl selten hat ein banaler Koalitionskrach solche welthistorischen Folgen gehabt: 1930, während der Weltwirtschaftskrise, zerbrach das Kabinett Müller II und damit die letzte große Koalition demokratischer Parteien – an der Unfähigkeit der beteiligten Parteien, einen Kompromiss zu finden. Das Streitthema: Wer sollte wie viel für Beitragserhöhungen zur Arbeitslosenversicherung bezahlen? Drei Jahre später errichtete Adolf Hitler sein Terrorregime.

Zur SZ-Startseite

MeinungGesellschaft
:Wir brauchen eine politische Sprache, welche die Menschen mitreißt

SZ PlusGastkommentar von Karl-Rudolf Korte

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: