MeinungSozialpolitik:Die SPD will jenen Ruheständlern am meisten helfen, die es am wenigsten brauchen

Portrait undefined Bastian Brinkmann

Kommentar von Bastian Brinkmann

Lesezeit: 2 Min.

„Wer gegen die Haltelinie ist, der will die Rente kürzen“, sagt Sozialministerin Bärbel Bas. Alles klar? nicht ganz.
„Wer gegen die Haltelinie ist, der will die Rente kürzen“, sagt Sozialministerin Bärbel Bas. Alles klar? nicht ganz. (Foto: Ebrahim Noroozi/AP)

Die Sozialdemokraten möchten das Rentenniveau sichern. Das klingt beruhigend und gut. Dumm nur, dass sich über besagtes Rentenniveau gar nicht steuern lässt, was die Partei da verspricht.

Die SPD wird gerade viel bemäkelt, da muss man sie auch mal loben. In der Rentendebatte ist der Partei Unglaubliches gelungen. Sie hat einen langweiligen Terminus aus den Untiefen der Rentenformel nach oben gezogen und emotional aufgeladen wie aus dem Lehrbuch für politische Kampagnen. Die Rede ist vom sogenannten Rentenniveau. Die SPD spricht gerne auch vom Schutzniveau, vom Sicherungsniveau oder von einer Haltelinie.

Zur SZ-Startseite

ExklusivKoalitionsstreit über Altersversorgung
:Hilft nur noch eine Rentenkürzung?

Der Koalitionskonflikt über das Rentenpaket ist explosiver als gedacht, die Junge Union rebelliert gegen Milliardenzuschüsse im kommenden Jahrzehnt. Eine Lösung gäbe es, doch die gilt als Tabu.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: