MeinungArbeit60, 63, 70: Die Regierung sollte die Optionen bei der Rente aufzeigen

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Kommentar von Bastian Brinkmann

Lesezeit: 2 Min.

Viele gehen früher in Rente, ohne den „Mit 63“-Bonus. Manche, weil sie nicht mehr können. Viele aber auch einfach, weil sie mit ihrer bis dahin erzielten Rentenhöhe einverstanden sind.
Viele gehen früher in Rente, ohne den „Mit 63“-Bonus. Manche, weil sie nicht mehr können. Viele aber auch einfach, weil sie mit ihrer bis dahin erzielten Rentenhöhe einverstanden sind.
IMAGO/MASKOT

Die „Rente mit 63“ muss weg. Auch aus einem psychologischen Grund: Die Menschen sollten freier entscheiden, wann sie in den Ruhestand gehen. Aber eine Reform fehlt noch.

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Niemand bekommt gerne eine Gehaltskürzung. Daher ist der Ärger der Betroffenen verständlich, dass die „Rente mit 63“ bald abgeschafft werden soll. Richtig ist das Vorhaben der Regierung trotzdem, dass Menschen nicht mehr zwei Jahre früher ohne Abschläge in den Ruhestand gehen können. Statistisch ist die Rente mit 63 nämlich ein Bonus für Menschen, die gut verdient haben und gesund geblieben sind. Diesen Bonus zu streichen, trifft nicht die Geschundenen der Gesellschaft, sondern die Gewinner. Bezahlen müssen ihren Aufschlag auch Geringverdiener, die selbst den Bonus nicht bekommen. Was daran gerecht sein soll, wissen nur die SPD- und CDU-Politiker, die vor den Landtagswahlen auf Rentenpopulismus setzen.

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