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Rücktritt von Kardinal Marx:Die Kirche wird sich selbst zur größten Bedrohung

Kardinal Marx bietet Papst seinen Rücktritt an

Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising seit 2008.

(Foto: Matthias Balk/dpa)

Mit Kardinal Marx tritt ein Mann ab, der ernsthaft Reformen versuchte. Die große Frage aber bleibt: Wie kann diese Institution sich erneuern?

Kommentar von Joachim Käppner

Die katholische Kirche hat schon viele Krisen überstanden und viele Widersacher. "Haben solches die ersten Jünger Christi verordnet?", schrieb der letzte Kaiser des Hochmittelalters, der Staufer Friedrich II., über die weltliche Machtgier der Kleriker. "O Dummheit der Menge, die ihnen augenblicks und ohne zu zögern Heiligkeit zuschreibt!" Sein später und mit äußerster Gewalt betriebener Versuch, die Kirche dem Staat unterzuordnen, gelang nicht. Im Rückblick auf zwei Jahrtausende neigen Päpste und Kardinäle von jeher dazu, solche Momente der Krise als Irritationen abzutun, die in der Geschichte verschwinden werden wie so viele vor ihnen zuvor.

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