MeinungDemokratieAuch wenn Rechtspopulisten wie Orbán die Wahl verlieren – ihr Erbe bleibt

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Kommentar von Nicolas Richter

Lesezeit: 3 Min.

Für die demokratische Leinwand Europas ist die Gefahr durch die Abwahl Orbáns noch nicht gebannt.
Für die demokratische Leinwand Europas ist die Gefahr durch die Abwahl Orbáns noch nicht gebannt. Marton Monus/REUTERS

Die Freude über die Abwahl des ungarischen Ministerpräsidenten sollte nicht täuschen: Im Westen sind die ihm nahestehenden Parteien Teil einer neuen Normalität. Vor allem dort, wo sie bisher nie regiert haben, haben sie einen Vorteil.

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Es lief schon mal besser für die Rechtspopulisten. Der Krieger Donald Trump fällt gerade damit auf, dass er sich gleichzeitig als Jesus darstellt und den Papst beleidigt; was wieder einmal Fragen zu seinem geistigen Zustand aufwirft. Weiter südlich ist sein als „Tropen-Trump“ titulierter Freund Jair Bolsonaro wegen eines Putschversuchs zu langjähriger Haft verurteilt worden. Und in Europa haben die Ungarn jüngst Viktor Orbán abgewählt, der in der Gunst diverser Autokraten deutlich höher stand als zuletzt bei seinen Landsleuten.

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