MeinungSachsenJetzt sind 47 Prozent für einen Rechtsextremisten schon eine gute Nachricht

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Kommentar von Iris Mayer

Lesezeit: 1 Min.

Wahlhelfer sortieren Briefwahlscheine in Aue-Bad Schlema.
Wahlhelfer sortieren Briefwahlscheine in Aue-Bad Schlema. Sebastian Willnow/dpa

In Aue-Bad Schlema verliert ein langjähriger NPD-Funktionär knapp die Oberbürgermeister-Wahl. Hätte er gewonnen, wäre er womöglich trotzdem nicht ins Amt gekommen – die Demokratie wäre vor einer Zerreißprobe gestanden.

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Soll man sich freuen, wenn ein Rechtsextremist denkbar knapp daran scheitert, Oberbürgermeister zu werden? Oder soll man heulen, weil Stefan Hartung, den Ex-NPD-Funktionär und Kandidaten der rechts von der AfD stehenden Freien Sachsen, nur 508 Stimmen von dem Amt in Aue-Bad Schlema trennen? Angemessen sind beide Reaktionen, vielleicht ist aber eine andere hilfreicher: eine nüchterne Schadensbilanz, die im Juni 2026 nur eine vorläufige sein kann.

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