Razzia:Sechs Wochen später

Razzia gegen Unterstützer von Samidoun und Hamas in Deutschland

Die Polizei durchsuchte am Donnerstag in Berlin Wohnungen und Vereinsräume möglicher Terrorunterstützer, gleichzeitig mit Razzien in anderen Bundesländern.

(Foto: Sven Kaeuler/dpa)

Bundeskanzler Olaf Scholz hat viel zu früh das Verbot des Vereins Samidoun und der Hamas angekündigt. Wie unklug.

Kommentar von Christoph Koopmann

Die Warnung des Bundeskanzlers fünf Tage nach dem Überfall auf Israel war klar, und sie war wichtig: Der Rechtsstaat werde "mit allen Mitteln" diejenigen zur Rechenschaft ziehen, die den Terror der Hamas verherrlichen und ihn unterstützen. Das tut der Rechtsstaat jetzt auch. Vergangene Woche durchsuchte die Polizei das Islamische Zentrum Hamburg und ihm nahestehende Vereine; am Donnerstag standen Beamte bei Hamas-Unterstützern und Anhängern des Vereins Samidoun vor der Tür, der den Hamas-Terror bejubelt hat; Stichwort: Baklava auf der Sonnenallee.

Zur SZ-Startseite

Extremismus
:Durchsuchungen bei Hamas und dem Netzwerk Samidoun

Nach dem Betätigungsverbot für beide Organisationen Anfang November werden am Donnerstag in fünf Bundesländern Objekte durchsucht.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: