MeinungRamadanWer fastet, möchte nicht bemitleidet werden

Kommentar von Saimah Jiwa

Lesezeit: 1 Min.

Endlich wieder Ramadan, das Fest der Gemeinschaft (Archivbild).
Endlich wieder Ramadan, das Fest der Gemeinschaft (Archivbild).
Sebastian Gollnow/dpa

An diesem Mittwochabend beginnt wieder die Zeit, in der viele Musliminnen und Muslime einen als Aufmunterung gemeinten Zuruf hören: „Gutes Durchhalten!“ Als ob es darum ginge.

SZ bei Google bevorzugen

„Du darfst wirklich nichts essen?“, „Auch keinen Schluck Wasser trinken?“, „Gutes Durchhalten!“ –  es sind mitleidige Sätze wie diese, vor denen fastende Musliminnen und Muslime dieses Jahr erneut nicht verschont bleiben werden. Was viele dabei nicht verstehen: Ramadan heißt nicht, „durchzuhalten“. Gläubige sehnen sich regelrecht nach dem Beginn der Fastenzeit, in diesem Jahr dem 18. Februar. Für sie ist sie ein spiritueller Höhepunkt. Dafür sollte man sie nun wirklich nicht bemitleiden.

Zur SZ-Startseite

Kommunalpolitik und Muslime
:Sind Sie für eine Moschee im Zentrum Münchens?

Dieser und vielen anderen Fragen stellen sich einen bewegten Abend lang Kandidatinnen und Kandidaten fürs Rathaus. Im Münchner Forum für Islam liegt Spannung in der Luft.

Von Andrea Schlaier

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: