„Du darfst wirklich nichts essen?“, „Auch keinen Schluck Wasser trinken?“, „Gutes Durchhalten!“ – es sind mitleidige Sätze wie diese, vor denen fastende Musliminnen und Muslime dieses Jahr erneut nicht verschont bleiben werden. Was viele dabei nicht verstehen: Ramadan heißt nicht, „durchzuhalten“. Gläubige sehnen sich regelrecht nach dem Beginn der Fastenzeit, in diesem Jahr dem 18. Februar. Für sie ist sie ein spiritueller Höhepunkt. Dafür sollte man sie nun wirklich nicht bemitleiden.
MeinungRamadanWer fastet, möchte nicht bemitleidet werden
Kommentar von Saimah Jiwa
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Endlich wieder Ramadan, das Fest der Gemeinschaft (Archivbild).
Sebastian Gollnow/dpaAn diesem Mittwochabend beginnt wieder die Zeit, in der viele Musliminnen und Muslime einen als Aufmunterung gemeinten Zuruf hören: „Gutes Durchhalten!“ Als ob es darum ginge.
