MeinungUSAAmerikas Gesellschaft hat ein Problem mit zunehmend offenem Antisemitismus

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Kommentar von Boris Herrmann

Lesezeit: 2 Min.

Zohran Mamdani und seine Ehefrau, die Künstlerin Rama Duwaji. Er hat die Terrorattacke der Hamas vom 7. Oktober 2023 als „entsetzliches Kriegsverbrechen“ bezeichnet, ihre Entschuldigung für alte Social-Media-Posts lässt noch Fragen offen.
Zohran Mamdani und seine Ehefrau, die Künstlerin Rama Duwaji. Er hat die Terrorattacke der Hamas vom 7. Oktober 2023 als „entsetzliches Kriegsverbrechen“ bezeichnet, ihre Entschuldigung für alte Social-Media-Posts lässt noch Fragen offen. Yuki Iwamura/AP

Rama Duwaji, Ehefrau des New Yorker Bürgermeisters, steht wegen alter Social-Media-Posts in der Kritik. Schamloser Judenhass findet sich jedoch vor allem in den Reihen junger Republikaner und Ultrarechter.

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Rama Duwaji, die First Lady von New York, hat sich entschuldigt. Das ist zu begrüßen. Leider ist dabei nicht ganz klar geworden, wofür genau sie sich eigentlich entschuldigt hat. War es für diesen mehr als zehn Jahre alten Social Media Post, in dem sie offenbar in Anlehnung an den Hip-Hop-Slang das N-Wort benutzte? Oder eher dafür, dass sie den Satz „Tel Aviv sollte eigentlich gar nicht existieren“ gelikt hatte? Oder war es pauschal für all das zusammen, was sie „als Teenagerin“ ins Netz gestellt hatte und heute bei ihr „ein großes Schamgefühl“ auslöst?

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