Demokratie:Geschichtslehrer Höcke? Das darf nicht sein

Lesezeit: 3 min

Demokratie: Zum Beispiel in Bielefeld, im Juni 1972: eine Demonstration gegen den Radikalenerlass des Bundeskanzlers Willy Brandt.

Zum Beispiel in Bielefeld, im Juni 1972: eine Demonstration gegen den Radikalenerlass des Bundeskanzlers Willy Brandt.

(Foto: Klaus Rose via www.imago-images.de/imago images/Klaus Rose)

Vor genau 50 Jahren wurde der Radikalenerlass vereinbart. So etwas braucht wirklich niemand mehr. Aber der Staat muss verhindern, dass bei ihm Leute arbeiten, die seinen Abriss wollen.

Kommentar von Ronen Steinke

Björn Höcke ist Geschichtslehrer. Der Mann führt die Thüringer AfD an, die der dortige Verfassungsschutz als eine "Bestrebung gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung" einstuft. Höcke unterrichtete bis 2014 an der Rhenanus-Schule im hessischen Bad Sooden-Allendorf. Er hat, falls er auf Politik mal keine Lust mehr haben sollte, das Recht, dorthin zurückzukehren, als Oberstudienrat. Ein Mann, der schwadroniert, das demokratische System befinde sich "im letzten Degenerationsstadium". Einer, der dieses System deshalb brennen sehen will.

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