MeinungBildungQuereinsteiger im Lehramt werden oft nicht richtig unterstützt. Den Schaden haben die Schüler

Portrait undefined Lilith Volkert

Kommentar von Lilith Volkert

Lesezeit: 2 Min.

Inzwischen hat jede zehnte Lehrkraft in Deutschland kein reguläres Lehramtsstudium absolviert.
Inzwischen hat jede zehnte Lehrkraft in Deutschland kein reguläres Lehramtsstudium absolviert. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Immer mehr Lehrkräfte haben keine reguläre Ausbildung. Trotzdem können sie nicht nur Lücken füllen, sondern Schulen sogar bereichern. Doch sie müssen endlich besser angeleitet werden.

Nichts hält so lang wie ein Provisorium, das gilt auch in der Schule. In den Neunzigerjahren haben die Bundesländer langsam angefangen, Quer- und Seiteneinsteiger einzustellen, also Uni-Absolventen ohne Lehramtsstudium. Es sollte eine Übergangslösung sein, bis es wieder genügend regulär ausgebildete Lehrkräfte gibt. Inzwischen ist klar: Das wird so schnell nicht passieren. Im Gegenteil, wenn in den kommenden Jahren die Babyboomer-Generation in den Ruhestand geht, wird die Lücke noch einmal deutlich größer. Es kommen bei Weitem nicht genug junge Pädagoginnen und Pädagogen nach.

Zur SZ-Startseite

Lehrermangel
:Kein Bock auf Schule

In Deutschland fehlen Tausende Lehrer. Aber denen, die diesen Beruf noch lernen wollen, wird die Ausbildung zur Hölle gemacht. Eine Einführung in das kleine Einmaleins der Abschreckung

SZ PlusVon Julia Schriever und Elisa Schwarz, Illustration: Stefan Dimitrov

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: