Nichts hält so lang wie ein Provisorium, das gilt auch in der Schule. In den Neunzigerjahren haben die Bundesländer langsam angefangen, Quer- und Seiteneinsteiger einzustellen, also Uni-Absolventen ohne Lehramtsstudium. Es sollte eine Übergangslösung sein, bis es wieder genügend regulär ausgebildete Lehrkräfte gibt. Inzwischen ist klar: Das wird so schnell nicht passieren. Im Gegenteil, wenn in den kommenden Jahren die Babyboomer-Generation in den Ruhestand geht, wird die Lücke noch einmal deutlich größer. Es kommen bei Weitem nicht genug junge Pädagoginnen und Pädagogen nach.
MeinungBildungQuereinsteiger im Lehramt werden oft nicht richtig unterstützt. Den Schaden haben die Schüler

Kommentar von Lilith Volkert
Lesezeit: 2 Min.

Immer mehr Lehrkräfte haben keine reguläre Ausbildung. Trotzdem können sie nicht nur Lücken füllen, sondern Schulen sogar bereichern. Doch sie müssen endlich besser angeleitet werden.
