MeinungRusslandPutin hat kein Interesse, dass der Krieg bald endet

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Kommentar von Frank Nienhuysen

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Der russische Präsident Putin schiebt Verhandlungen über Waffenstillstand oder Frieden in der Ukraine hinaus.
Der russische Präsident Putin schiebt Verhandlungen über Waffenstillstand oder Frieden in der Ukraine hinaus. (Foto: Collage: sted/SZ, Fotos: imago, AP)

An der ukrainischen Front geht es kaum voran und die Wirtschaft leidet: Und doch findet der Kremlchef immer neue Vorwände, um Gespräche über Waffenstillstand oder Frieden hinauszuzögern. Weil ihn das in Schwierigkeiten bringen würde.

Es läuft zäh für Russland an der Front – obwohl: schon wieder ein paar Dörfer eingenommen, Stepowe, Majske, und noch eins, Molodezke. Wladimir Putin weiß womöglich gar nicht, was für ukrainische Ortschaften ihm da immer wieder in die Hände fallen. Wichtig ist für ihn vor allem, dass Russland überhaupt in der Ukraine vorrückt. Um Tempo geht es längst nicht mehr. Das war schon eine denkbar schlechte Ausgangslage, bevor Donald Trump ein baldiges Treffen mit ihm in Ungarn ankündigte, als gäbe es diesmal nun wirklich eine ernst zu nehmende Friedenschance.

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Die zuletzt groß geplanten Gespräche zwischen dem US-Präsidenten und dem russischen Machthaber in Budapest finden erst einmal nicht statt. Moskau hat das Interesse an Verhandlungen verloren - und die USA stellen neue Sanktionen gegen Russland in Aussicht.

SZ PlusVon Peter Burghardt

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