MeinungGerhard Schröder als VermittlerKlingt da bei Putin etwa Verzweiflung durch?

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Kommentar von Sebastian Gierke

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Männerfreundschaft: Hier schüttelt Altbundeskanzler Gerhard Schröder dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bei dessen vierter Amtseinführung 2019 die Hand.
Männerfreundschaft: Hier schüttelt Altbundeskanzler Gerhard Schröder dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bei dessen vierter Amtseinführung 2019 die Hand. Alexei Druzhinin/POOL SPUTNIK KREMLIN/AP/dpa

Nun schlägt der russische Präsident also tatsächlich seinen alten Buddy als Schlichter im Ukraine-Krieg vor. Das ist ein Scheinangebot, mit dem er davon ablenkt, dass es gerade gar nicht gut für ihn läuft.

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Es wäre interessant zu erfahren, ob dieser Vorstoß seinem alten Buddy Gerhard Schröder vielleicht sogar selbst ein wenig peinlich ist. Der Kriegsherr Wladimir Putin hat den ehemaligen deutschen Bundeskanzler nach seiner Schrumpfparade auf dem Roten Platz am Tag des Sieges als Vermittler im Ukraine-Krieg ins Spiel gebracht. Es ist ein absurder Vorschlag, der keinen Weg zur Beendigung des Krieges aufzeigt. Im Gegenteil, Putin macht den Verhandlungsprozess komplizierter, als er es ohnehin ist.

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