MeinungGesundheitsreformNicht jeder Patient braucht eine Psychotherapie

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Kommentar von Rainer Stadler

Lesezeit: 2 Min.

Immer wieder gibt es Demonstrationen gegen die Sparpläne der Regierung, hier in München.
Immer wieder gibt es Demonstrationen gegen die Sparpläne der Regierung, hier in München. Stephan Rumpf

Die Bundesregierung kürzt bei der Versorgung psychisch Kranker. Die Therapeuten protestieren seit Wochen. Doch die Kosten immer weiterwachsen zu lassen, ist keine Alternative.

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Vor knapp zwei Wochen hat das Krankenkassen-Spargesetz den Bundestag passiert, doch bei den Psychotherapeutinnen und -therapeuten ebbt der Protest nicht ab. Ein erster Teilerfolg dürfte ihn noch befeuern: Eigentlich war beschlossen, dass ihre Honorare um 4,5 Prozent sinken sollen. Ein Gericht hat die Kürzung nun vorerst gestoppt. Mit dem neuen Gesetz sollte zudem eine Klausel fallen, die garantierte, dass Psychotherapeuten im Vergleich zu diversen Facharztgruppen angemessen vergütet werden. Auch diese Streichung wollen die Lobbyverbände juristisch anfechten.

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SZ PlusVon Christina Berndt und Rainer Stadler

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