Michael Diederich:Das ist Bayerns neuer Mann für die Finanzen

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(Foto: Friedrich Bungert/SZ)

Michael Diederich wechselt von der Hypo-Vereinsbank zum FC Bayern. Finanziell steht der Verein zwar gut da, trotzdem knirscht es. Aber mit Unruhen und Umbrüchen kennt sich der 57-Jährige aus.

Von Stephan Radomsky

Wenn Michael Diederich zwischen Fußball und Geschäft wählen muss, nimmt er Letzteres. Auch wenn es wehtut. Auch wenn Toni Kroos in der 95. Minute den einzigen deutschen Sieg bei einer WM sichert. So wie an diesem heißen Abend im Juni 2018. Diederich ist da seit einem halben Jahr Chef der Münchner Hypo-Vereinsbank (HVB) und zum ersten Mal Gastgeber der "Festspielnacht", ein Klassik-Event, das das Institut seit Jahren ausrichtet. Es ist aber auch Deutschland gegen Schweden, ein wichtiges Spiel nach einem verkorksten Start ins Turnier. Während sich die Gäste also vergnügen - erst Netrebko, dann Nationalmannschaft -, muss Diederich arbeiten: sich vorstellen, reden, netzwerken. Vom Spiel und von Kroos' spätem Freistoß-Traumtor bekommt er nicht viel mit.

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