MeinungRoyalsEin Prinz stürzt – und fällt weich

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Kommentar von Michael Neudecker

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„Andrew, früher bekannt als Prinz“: Schlagzeilen der britischen Presse nach dem Hinauswurf von Prinz Andrew durch die Königsfamilie.
„Andrew, früher bekannt als Prinz“: Schlagzeilen der britischen Presse nach dem Hinauswurf von Prinz Andrew durch die Königsfamilie. (Foto: RHIANNA CHADWICK/AFP)

Das britische Königshaus setzt den in den Epstein-Skandal verstrickten Andrew vor die Tür, es nimmt ihm Pfründen und Titel. Sollten, wie die meisten annehmen, die Beschuldigungen gegen ihn zutreffen, wäre er damit aber noch milde davongekommen.

Der Prinz ist jetzt kein Prinz mehr. Er ist „einfach Andrew“, wie der Bruder von Virginia Giuffre im Fernsehen sagte, unter Tränen. Giuffre nahm sich im April im Alter von 41 Jahren das Leben, sie ist das prominenteste frühere Opfer des Vergewaltigers Jeffrey Epstein. Und wohl von Andrew Mountbatten Windsor, nun vormals Prinz Andrew. Der streitet zwar die Anschuldigungen weiterhin ab, allerdings glaubt ihm seit der posthumen Veröffentlichung von Giuffres Biografie offensichtlich nicht einmal noch sein eigener Bruder. Der König, darauf bemühte sich der Palast jetzt hinzuweisen, sei immer der Ansicht gewesen, Andrew müsse alle seine Titel verlieren und aus der royalen Villa im Windsor Great Park ausziehen.

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Großbritannien
:Prinz Andrew verliert seinen Titel

Der in Verruf geratene Bruder des britischen Königs Charles darf sich künftig nicht mehr Prinz nennen und muss aus der Royal Lodge in Windsor ausziehen. Das teilte der Buckingham Palace mit.

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