MeinungPrantls BlickDas heilige Update

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Von Heribert Prantl

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Große Hoffnung auf Erneuerung: Eröffnungsgottesdienst des Zweiten Vatikanischen Konzils im Petersdom im Oktober 1962. Im Hintergrund, auf dem Thron mit dem Baldachin von Bernini, Papst Johannes XXIII.
Große Hoffnung auf Erneuerung: Eröffnungsgottesdienst des Zweiten Vatikanischen Konzils im Petersdom im Oktober 1962. Im Hintergrund, auf dem Thron mit dem Baldachin von Bernini, Papst Johannes XXIII. (Foto: Gerhard Rauchwetter/dpa)

Vor sechzig Jahren endete das Zweite Vatikanische Konzil. Es ist höchste Zeit für ein drittes Vatikanum.

„Il Papa buono“ nannte man ihn in Italien. Papst Johannes XXIII. war also „der gute Papst“. Die Bescheidenheit und Volksnähe des Mannes, der als Sohn eines Kleinbauern am Rande der Alpen zusammen mit zwölf Geschwistern aufgewachsen war, wurden seinerzeit gerühmt. Berühmt geworden und geblieben ist Johannes XXIII. als „Konzilspapst“, als der Papst, der 1962 das Zweite Vatikanische Konzil einberief, der also die zweieinhalbtausend Bischöfe der römisch-katholischen Kirche zu dreijährigen Beratungen nach Rom holte. Dieses Konzil, das nach dem Tod von Johannes XXIII. von Paul VI. fortgeführt wurde, endete vor genau sechzig Jahren, am 8. Dezember 1965. Es sollte, so sagte es der Konzilsberater Karl Rahner, der „Anfang eines Anfangs“ sein. Aber: Dieser Anfang ist im Anfang stecken geblieben. Nach sechzig Jahren ist Zeit für ein globales Update.

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