MeinungPrantls BlickVom Superreichtum an Geld, Sprache und Geist

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Von Heribert Prantl

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Elon Musk wurde Mitte Juni durch den Börsengang seines Unternehmens Space-X, zu dem er sich per Video zuschalten ließ, zumindest auf dem Papier der erste Billionär der Welt.
Elon Musk wurde Mitte Juni durch den Börsengang seines Unternehmens Space-X, zu dem er sich per Video zuschalten ließ, zumindest auf dem Papier der erste Billionär der Welt. Brendan McDermid/Reuters

Der surreale Futurismus, die Euphorie über den Billionen-Börsengang von Space-X des Elon Musk – und was der verstorbene Kollege Hermann Unterstöger im Streiflicht davon gehalten hätte.

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Die amerikanischen Tech-Milliardäre verdienen ihre Vermögen mit und auf digitalen Plattformen; sie kaufen Zeitungen auf wie Äpfel und haben Trump bei seiner Inauguration Beifall gespendet. Haben sie ausgesorgt? Sollte man meinen – es ist aber nicht so. In seinem Buch „Survival of the Richest“ gibt der US-Autor Douglas Rushkoff Auskunft über das Weltbild der Superreichen. Er beginnt mit einer realen Begegnung: Fünf Tech-Milliardäre laden ihn in ein Luxusresort ein – nicht, wie er vermutet hat, um über Innovation zu sprechen. Nein, sie wollen unbedingt von ihm erfahren, wie sie den Zusammenbruch der Zivilisation überleben können. Sie nennen es „das Ereignis“.

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