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Von Heribert Prantl

Lesezeit: 5 Min.

Das Martin Luther King Jr. Memorial und das Washington Monument an der National Mall in Washington, D.C.
Das Martin Luther King Jr. Memorial und das Washington Monument an der National Mall in Washington, D.C.
J. David Ake/dpa

Es gibt nicht nur das Trump-Amerika. Es gibt auch das andere – das Amerika von John F. Kennedy und Martin Luther King. Die Gedenktage am Montag und am Dienstag erinnern daran. Die Demonstrationen im ganzen Land auch.

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Wenn Trump einfach nur der Onkel Donald wäre, ein Verwandter in Übersee, dann würde man jetzt beschließen, dass man mit ihm ab sofort nichts mehr zu tun haben will – und sich dann auch konsequent daran halten. Aber: So einfach ist das mit Trump nicht. Trump ist, auch wenn er Recht bricht, Recht missachtet und Recht verachtet, derzeit der Anführer der größten Militär- und Wirtschaftsmacht der Erde. Er ist es auch dann, wenn man ihn für verrückt hält. Europa muss sich darauf einstellen.

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Als Kanzler war Adenauer „der Alte“ und eine lebende Legende. In seinen jungen Jahren war er ein genialischer Oberbürgermeister. Eine Laudatio zum 150. Geburtstag auf den Mann, der im Rathaus lernte, was er später als Staatsmann brauchte.

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