MeinungPrantls BlickZeitenwende: Die innere Haltung zum Krieg ändert sich

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Von Heribert Prantl

Lesezeit: 5 Min.

Szene aus dem Film „Im Westen nichts Neues“ von Edward Berger, nach dem Roman von Erich Maria Remarque.
Szene aus dem Film „Im Westen nichts Neues“ von Edward Berger, nach dem Roman von Erich Maria Remarque. Netflix/Imago

Warum Boris Pistorius, der früher den Remarque-Friedenspreis verliehen hat, eine neue mentale Ausrichtung von Armee und Gesellschaft propagiert.

„Mich friert, ich möchte einen Schnaps trinken.“ Paul Bäumer sagt diesen Satz im ersten Kapitel von Erich Maria Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“. Er will seinen aufgewühlten Zustand nach der Rückkehr aus dem Kriegslazarett betäuben. Dort hat er, zusammen mit seinen Freunden Müller und Kropp, den dahinsiechenden Klassenkameraden Franz Kemmerich besucht und ist sich mit ihnen einig darin, dass Krieg grauenvoll sinnlos ist und nach Scheiße riecht.

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