MeinungPrantls BlickLieber das Smartphone aus dem Fenster werfen

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Von Heribert Prantl

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Von Chat-GPT und Claude bis hin zu Perplexity: Viele Menschen nutzen heute KI, um sich zu informieren.
Von Chat-GPT und Claude bis hin zu Perplexity: Viele Menschen nutzen heute KI, um sich zu informieren. Philip Dulian/dpa

Vor zwanzig Jahren ist der legendäre SZ-Journalist Ernst Müller-Meiningen jr. gestorben. Er hat den bundesdeutschen Nachkriegsjournalismus geprägt. Warum er gerade heute ein Vorbild ist und warum keine KI einen kritischen Journalismus ersetzen kann.

Zu seinen Zeiten gab es noch keinen Laptop, kein Internet und keine digitalen Finessen. Aber er ist ein Beispiel dafür, warum keine KI guten und kritischen Journalismus ersetzen kann. Er war eine „furchterregende Autorität“, hat einmal ein Freund über ihn gesagt; er war nämlich sprachmächtig – nicht nur beim Schreiben, sondern auch beim Reden. Er tat dies in ebenso klaren wie wohlgesetzten Worten und derart intensiv, dass man dem Missstand, über den er räsonierte, „schon ohne Niederschrift kaum mehr eine Zukunft gab“, wie der verstorbene Kollege Hermann Unterstöger befand. Vor zwanzig Jahren ist Ernst Müller-Meiningen jr., der große Publizist und erste rechtspolitische Kommentator der Süddeutschen Zeitung, fast 98-jährig gestorben.

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