Prantls Blick„Wir bekämpfen die Krankheit, nicht die Betroffenen“

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Im Jahr 1988 stellt Bundesgesundheitsministerin Rita Süssmuth in Bonn ein Sachbuch zum Thema Aids vor.
Im Jahr 1988 stellt Bundesgesundheitsministerin Rita Süssmuth in Bonn ein Sachbuch zum Thema Aids vor. (Foto: Popp/picture-alliance/dpa)

Aids, Rita Süssmuth und ihr später Gegner Robert F. Kennedy Jr.: Die bisherigen Erfolge im Kampf gegen HIV-Infektionen sind in Gefahr.

Von Heribert Prantl

Am Montag ist der Welt-Aids-Tag. Das ist ein Tag, an dem man kapiert, was ein Einzelner vermag – im Guten und im Schlechten. Vor vierzig Jahren war das im Guten die damalige bundesdeutsche Gesundheitsministerin Rita Süssmuth (CDU), die gegen alle Widerstände für Prävention und Aufklärung bei der Aids-Bekämpfung warb – und damit Erfolg hatte. Heute ist das im Schlechten der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Junior. Er ist ein Anti-Aufklärer. Er leugnet die wissenschaftlichen Erkenntnisse über HIV und Aids; er kürzt und stoppt die US-Gelder für die einschlägigen nationalen und globalen Gesundheitsprogramme. Dieser Kennedy ist ein Anhänger von Verschwörungsmythen. Die bisherigen Erfolge im Kampf gegen Aids sind in Gefahr.

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